Studie zur Digitalisierung des Schweizer Gesundheitswesens

Überraschendes Fazit einer exklusiven Studie im Auftrag des Forum Gesundheit Schweiz, die von der FMCH als Mitglied mitfinanziert worden ist: Unser Land ist bereit für ein digitales Gesundheitswesen! Während die Schweiz in vielen Vergleichen zum Stand der Digitalisierung im Gesundheitswesen bestenfalls im hinteren Mittelfeld landet, zeigt die Studie, die Prof. Dr. Alfred Angerer und sein Team von der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) durchgeführt haben, dass die Voraussetzungen für die digitale Transformation des Schweizer Gesundheitswesens besser sind als vermutet.

Gemäss der Studie geniessen Digital-Health-Lösungen sowohl bei Patientinnen und Patienten wie auch bei Mitarbeitenden im Gesundheitswesen eine hohe Akzeptanz. Es wurden 21 mögliche Lösungen analysiert und auf ihre Machbarkeit überprüft. Ständerat Damian Müller, Präsident des Forum Gesundheit Schweiz sowie der SGK-S, sagte anlässlich der Präsentation der Studie: «Wir sollten weniger über die Risiken der Digitalisierung im Gesundheitswesen reden als viel mehr über die Vorteile!»

Der Nationalrat hat am 7.03.2024 für DigiSanté einen Verpflichtungskredit genehmigt. Damit hat die Politik grundsätzlich die richtigen Weichen gestellt. Das gesamte Projekt kann noch nicht abschliessend beurteilt werden, da es sehr komplex und (zu?) langfristig angelegt ist. Das Projekt kann nur dann erfolgreich sein, wenn alle Stakeholder, insbesondere Ärzteschaft und Patientinnen und Patienten, von Beginn weg eingebunden werden.

Studie ZHAW: Nutzen von Digital Health Lösungen (2024)

 

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