Fort- und Weiterbildung

Fort- und Weiterbildung

Die FMCH betrachtet es als eine ihrer wichtigen Aufgaben, die Fort- und Weiterbildung in der gesamten Chirurgie und den interventionellen Fachgebieten zu fördern. Deshalb ist sie vertreten in den wichtigsten Organisationen der Fort- und Weiterbildung der medizinischen Berufe.

Die Nachwuchsförderung ist der FMCH ebenfalls ein Anliegen. Um dem Nachwuchs auch bei der Fort- und Weiterbildung Gehör zu verschaffen, wurde das Forum Junge FMCH ins Leben gerufen.

Basisexamen Chirurgie

Die Union der Chirurgischen Fachgesellschaften hat 1992 ein Examen aufgebaut, das zunächst zur freiwilligen Selbstevaluation diente. Dieses Basisexamen wurde von der FMCH weitergeführt. Ziel war es, dass alle Assistenten der Chirurgischen Gesellschaften einen sogenannten «Common Trunk» erlernen, der die gemeinsame chirurgische Basis bildet, auf der die Spezialisierung aufbaut.
Die meisten Fachgesellschaften der FMCH haben diese chirurgischen Grundkenntnisse und deren Evaluation zu einem obligatorischen Bestandteil ihrer Weiterbildungsprogramme und Prüfungsreglemente erklärt.

Weitere Informationen zum Inhalt der Prüfung und zur Anmeldung finden Sie unter: www.basisexamen.ch.

Schweizerisches Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF)

Für Ärzteschaft, Behörden und Bildungsinstitutionen ist das Schweizerische Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung SIWF das Kompetenzzentrum rund um die ärztliche Fort- und Weiterbildung in der Schweiz. Indem das SIWF seit 2008 als autonomes Organ der FMH alle wesentlichen Akteure und Organisationen in diesem Bereich vereinigt, stellt es in über 120 Fachgebieten eine qualitativ hochstehende Fort- und Weiterbildung der Ärztinnen und Ärzte sicher.

Durch Ihren Einsitz in der Ärztekammer und die Delegiertenversammlung der FMH hat die FMCH Einsicht in die Arbeit des SIWF und ein gewisses Mitspracherecht.

OdASanté

Seit 2005 vertritt OdASanté die gesamtschweizerischen Interessen der Gesundheitsbranche in Bildungsfragen für Gesundheitsberufe. Sie übernimmt als Partnerin von Bund, Kantonen und Bildungsanbietern eine federführende Rolle bei der Gestaltung, der Anbegotssteuerung und der Weiterentwicklung der Bildung im Gesundheitswesen.
Die Dach-Organisation regelt die Ausbildung von über 20 Gesundheitsberufen, welche alle auf die eine oder andere Weise mit dem Arztberuf interferieren.

Dank der Mitgliedschaft bei OdaASanté hat die FMCH die Möglichkeit, den Lerninhalt der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe zu prüfen und sich aktiv mit einzubringen.